Störungen des Schlafs

Für eine volle Leistungsfähigkeit am Tage ist ein erholsamer Schlaf die Bedingung. Schnarchen mit Atempausen, nächtliches Erwachen oder auch Schlafwandeln können ernsthafte Risiken bergen.

Der häufigste Auslöser von nicht erholsamem Schlaf ist das sogenannte Schlafapnoe-Syndrom. Es wird nach obstruktiver (Verlegung der Atemwege) oder zentraler Ursache (hier liegt eine Fehlsteuerung der Atmungs-Regulation vor) eingeteilt.

Atmungsstörungen umfassen auch die Hypoventilations-Syndrome, wo durch eine muskuläre Schwäche, eine strukturelle Lungenerkrankung oder auch eine Minderatmung durch Übergewicht besteht.

Das Spektrum der Schlafmedizin umfasst auch vermehrte Schläfrigkeit (Hypersomnie), Schlafmangelsyndrome (Insomnie), Bewegungsstörungen im Schlaf oder die Parasomnien, unter die auch das Schlafwandeln eingeordnet wird.

Die meisten Schlafstörungen äußern sich durch vermehrte Tagesschläfrigkeit, also einer Einschlafneigung bei monotonen Tätigkeiten.

Vor einer Therapie steht die Diagnose, die zunächst durch das Arztgespräch und ergänzende Fragebögen, später auch durch Screening-Geräte oder im Schlaflabor eingegrenzt und gestellt wird.